bucketlist

Vor wenigen Monaten war meine sogenannte Bucket List, quasi die Löffeliste mit Dingen, die ich im Leben erleben und sehen will,  noch um einige Punkte länger.  Ich war immer ein großer Fan meiner Liste. Mit dieser konnte ich meine Ziele visualisieren und mir immer wieder vor Augen führen, in welches Land es mich noch zieht und welche Aktivität wie z.B. einen Fallschirmsprung (siehe Bild – Neuseeland Lake Taupo) ich noch erleben möchte. Mir hat es stets ein gutes Gefühl vermittelt, wenn ich einen dieser Punkte abhaken durfte. Ganz getreu dem Motto “ I love To Do Listen“.  Ich bin unheimlich begeisterungsfähig und kann an fast jedem Land Gefallen finden. Das führte dazu, dass meine Liste länger und länger wurde.  Nach meiner ersten Reise nach Tansania  habe ich mich Hals über Kopf in dieses Land verliebt. Die Faszination, die Afrika auf mich ausgeübt hat, war kaum in Worte zu fassen. Ich wollte sofort zurück und kämpfte mit einem innerlichen Konflikt. Es gab doch noch so viele weitere Länder auf dieser Welt, die ich ich sehen wollte. Andererseits schrie mein Herz nach Afrika, nach Tansania.  Vor allem aber auch nach dem neu erlernten Reise-Stil. Ich wollte meine Tage auf Reisen künftig nicht mehr planen, viel mehr Zeit mit Einheimischen verbringen und mich  treiben lassen. Mir wurde bewusst, dass das für mich Freiheit bedeutet. Die Freiheit zu haben im Jetzt zu bleiben und dich genau dahin treiben zu lassen, wo es sich für dich jetzt richtig anfühlt und und nicht mehr nach einer Liste von Sehenswürdigkeiten zu gehen, die „man“ ja uuuunbedingt gesehen haben muss. Deshalb beschloss ich – der To Do Listen Lover –  kurz darauf meine Bucket List über Bord zu schmeißen. 

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Hast du auch das Gefühl, deine Liste wächst mit jeder Reise, statt kürzer zu werden?

Für mich ist eine Bucket List nach wie vor eine tolle Sache, sofern man sie nicht zu akribisch betrachtet. Sie hilft mir meine Ziele zu visualisieren – mir vor Augen zu halten was ich noch sehen möchte. Durch sie kann ich jeden Tag sehen wofür ich spare. Ich weiß, dass es sich auszahlen wird.  Sie sollte aber niemals Druck ausüben und viel mehr als Inspiration dienen.  Aus diesem Grund habe ich auch heute noch eine kurze Variante meiner alten Liste. Sie begrenzt sich auf Dinge, die mir am Herzen liegen, Eindrücke, für die mein Herz brennt. In diesem Sinne findest du hier meine aktualisierte, stark gekürzte „Bucket List“ und ich hoffe, ich kann den ein oder anderen mit dieser zu inspirieren.

Hast du auch eine Bucket List? Was willst du unbedingt noch erleben? Schreib es mir in die Kommentare.

 

Die Reise Bucket List

 

  1. Den südamerikanischen Kontinent für mehrere Monate bereisen, meine favorisierten Länder sind Chile (Patagonien!!!), Peru und Kolumbien
  2. Das wilde Island auf eigene Faust erleben
  3. Ein Trekking am Mt. Rinjani auf Lombok und/oder zum Mt. Bromo auf Java in Indonesien (beides Vulkane)
  4. Die Highlands in Schottland durchwandern 
  5. Zum Klettern zur Gorge du Verdon nach Südfrankreich
  6. In die Dolomiten zum Wandern und Klettern (3 Zinnen, Vajolet Türme)
  7. Moskau und echte russische Pelmeni Essen (eine Art mit Hackfleisch gefüllte Nudel)
  8. Zu den Victoria Falls an die Grenze von Simbabwe / Sambia reisen und die Kraft der Natur auf mich wirken lassen
  9. Istanbul – vor allem um über die einmaligen Märkte zu schlendern und im Hintergrund dem Gesang der Moscheen zu lauschen
  10. Südafrika
  11. Mittelamerika – Costa Rica, Nicaragua, Guatemala 
  12. Eisklettern gehen – wo auch immer
  13. Das Annapurna Trekking in Nepal erleben 
  14. Seit wenigen Jahren zieht es mich in die baltischen Staaten – z.B. in die Stadt Riga
  15. Immer, immer wieder zurück nach Tansania und endlich eine Safari im Serengeti Nationalpark machen