Wieso dich deine Gedanken daran hindern deine Träume zu leben

– Gedankenimpulse für mehr Reisen –

Angefangen mich mit persönlicher Weiterentwicklung zu beschäftigen habe ich vor 3-4 Jahren. Damals sagte mir dieser Begriff noch nicht viel und Auslöser dafür war eine zu Ende gegangene Beziehung, die mich zuletzt mehr unzufrieden und zu einer schlechten Version von mir gemacht hat, als mich zu erfüllen. Meine Gedanken waren häufig voller Sorgen und führten dazu, dass ich mich jeden Tag mehr auf das konzentrierte was ich noch nicht hatte, anstatt auf all die schönen Dinge, die bereits in meinem Leben waren. Ich hatte mir damals zum Ziel gesetzt nie wieder in eine solche Beziehung zu geraten und war fest entschlossen alles Erdenkliche dafür zu tun, nicht die gleichen unbewussten Fehler zu machen.

Ich wusste schon damals, dass sich Muster, nach denen wir leben, wiederholen und wenn ich meine negativen Glaubenssätze und meine Verletzungen nicht aufarbeite, genau diese Muster früher oder später in meinem Leben wiederauftauchen werden.

Was habe ich als ersten Schritt gemacht?

Ich habe mir Bewusstsein geschaffen für das was alles falsch gelaufen ist, was ich nicht mehr in meinem Leben will und was mich daran hindert meine Träume wahr werden zulassen. Ich habe mir vorgestellt, wie mein Leben in Zukunft aussehen soll und wo ich genau hinmöchte. Vor allem sollte mein Leben mehr Reisen, mehr Abenteuer, mehr Mut und Power haben. Ich wollte selbständig sein. Nicht im beruflichen Sinne. Nein. Im persönlichen Sinn. Ich wollte in der Lage sein, mir all meine Träume zu ermöglichen und mich und meine Entscheidungen niemals von einer anderen Person abhängig zu machen. Heute, rückblickend betrachtet, schaue ich zurück und bin unfassbar dankbar was sich entwickelt hat. Aber auch stolz, weil ich es war, die mir das erschaffen hat. Rückblickend betrachtet ist alles (!!!) eingetreten was ich mir damals vorgestellt habe.

Diese Kraft, die Manifestation hat, ist für mich der absolute unbeschreibliche Wahnsinn. Bitte versteh mich an dieser Stelle nicht falsch. Die alleinige Vorstellung von deinem Traum wird nicht ausreichen, dass dieser wahr wird. Wenn du dir vorstellst, dass du in einem Jahr einen Porsche besitzen wirst, wird dieser nicht einfach so um die Ecke fahren. Viele werden dir jedoch einreden, dass dein Traum nicht realistisch ist oder zu groß. Ich sage dir, deine Träume sind NIEMALS zu groß. Du musst jedoch wissen WARUM du diesen Traum leben möchtest und dir überlegen, was du HEUTE tun kannst, um diesen in 1, 2 oder 3 Jahren zu erfüllen.

Ich mache es noch viel zu selten, aber ich erkenne mich heute dafür an, wer ich bin und zu welchem Menschen ich geworden bin. Wäre ich mir nicht bewusstgeworden, was ich NICHT mehr will und was ich absolut will, hätte ich nicht danach handeln können. Heute ist mir etwas klargeworden. Wir alle haben Ängste in uns. Ich habe unheimlich viel Angst vor so vielem was ich nicht beeinflussen kann und ich wünsche mir so häufig, schon weiter zu sein. Aber wenn ich all das schon hätte, was ich mir vorstelle, wäre das dann nicht langweilig? Ist es nicht der Weg dahin, unsere persönliche Entwicklung das was das Leben spannend macht?

Heute ist was passiert. Ich klettere seit über 2 Jahren relativ regelmäßig und hatte heute einen mentalen Durchbruch. Ich bin aus knapp 2-3 Metern vom letzten Bouldergriff abgerutscht und rückwärts auf die Matte gestürzt. Ich, die immer versucht jede Route zu kontrollieren. Ich, die beim Sturztraining gerne ins Seil hüpft, aber unheimlich Angst davor hat unkontrolliert zu fallen. Beim Bouldern ist es noch schlimmer. Jede Route wird ab geklettert. Heute hatte ich keine Kraft mehr. Ich habe nicht nachgedacht. Ich bin einfach weitergeklettert und dann bin ich abgerutscht. Und wisst ihr was? Ich habe es überlebt. Und die Routen danach konnte ich viel achtsamer, langsamer und kontrollierter als sonst klettern.

Ich weiß, dass ich immer wieder an mein mentales Limit stoßen werde, aber habe verstanden, erst, wenn ich es durchbreche und meine mentalen Grenzen nicht mehr akzeptiere, Wachstum einsetzen kann. Bewusstsein. Ich werde mir bewusst für meine momentanen mentalen Grenzen und gehe damit den ersten Schritt zur Veränderung. Zur Transformation. Bewusstsein schaffen ist immer der erste Schritt. Wenn du also auch auf der Suche nach Veränderung in einem Lebensbereich von dir bist, dann werde dir im ersten Schritt bewusst, welche Gedankenmuster dich in deinem Kopf limitieren.

 

Was ist der Grund warum du … nicht machen kannst?

Was denkst du über dich? Wovor hast du vielleicht Angst?