Die Bucket List – YES zum Abenteuer !

Meine Top 15 Reiseträume und warum ich meine Liste radikal gekürzt habe

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vor wenigen Monaten war meine sogenannte Bucket List, quasi die Löffeliste mit Dingen, die ich im Leben erleben und sehen will,  noch um einige Punkte länger.  Ich war immer ein großer Fan meiner Bucket List. Mit dieser konnte ich meine Ziele visualisieren und mir immer wieder vor Augen führen, in welches Land es mich noch zieht und welche Aktivität wie z.B. einen Fallschirmsprung ich noch erleben möchte. Mir hat es stets ein gutes Gefühl vermittelt, wenn ich einen dieser Punkte abhaken durfte. Ganz getreu dem Motto “ I love To Do Listen“.  Ich bin sehr offen und interessiert und kann an fast jedem Land Gefallen finden. Das führte dazu, dass meine Liste länger und länger wurde.  Nach meiner ersten Reise nach Tansania  habe ich mich Hals über Kopf in dieses Land verliebt. Die Faszination, die Afrika auf mich ausgeübt hat, war kaum in Worte zu fassen. Ich wollte sofort zurück und kämpfte mit einem innerlichen Konflikt. Es gab doch noch so viele weitere Länder auf dieser Welt, die ich ich sehen wollte. Andererseits schrie mein Herz nach Afrika, nach Tansania.  Vor allem aber auch nach dem neu erlernten Reise-Stil. Ich wollte meine Tage auf Reisen künftig nicht mehr planen, viel mehr Zeit mit Einheimischen verbringen und mich  treiben lassen. Mir wurde bewusst, dass das für mich Freiheit bedeutet. Freiheit, dem Geist zu erlauben, dich genau dahin treiben zu lassen, wo es sich für dich jetzt richtig anfühl und nicht mehr nach einer Liste zu gehen, die du dir selbst oder dein Reiseführer auferlegt hat. Deshalb beschloss ich – der To Do Listen Lover –  kurz darauf meine Bucket List über Bord zu schmeißen. 

 

Hast du auch das Gefühl, deine Bucket List wächst mit jeder Reise, statt kürzer zu werden?

 

Für mich ist eine Bucket List nach wie vor eine tolle Sache, sofern man sie nicht zu akribisch betrachtet. Sie hilft mir meine Ziele zu visualisieren – mir vor Augen zu halten was ich noch sehen möchte. Durch meine Bucket List kann ich jeden Tag sehen wofür ich spare. Ich weiß, dass es sich auszahlen wird.  Eine Bucket List sollte aber niemals Druck ausüben. Viel mehr sollte sie als Inspiration dienen.  Aus dem selben Grund habe ich – auch heute noch – meine Bucket List. Sie begrenzt sich auf Dinge, die mir am Herzen liegen, Eindrücke, für die mein Herz brennt.

In diesem Sinne – hier findet ihr meine aktualisierte, stark gekürzte „Bucket List“ und ich hoffe, ich kann den ein oder anderen mit dieser inspirieren 🙂

 

Wie siehst du das Ganze? Hast du eine Bucket List? 

 

Meine Bucket List

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1.Den südamerikanischen Kontinent für mehrere Monate bereisen, meine favorisierten Länder sind Chile (Patagonien!!!), Peru und Kolumbien

 

2.Das wilde Island auf eigene Faust erleben

 

3.Ein Trekking am Mt. Rinjani auf Lombok und/oder zum Mt. Bromo auf Java in Indonesien (beides Vulkane)

 

4.Die Highlands in Schottland durchwandern

 

5.Zum Klettern zur Gorge du Verdon nach Südfrankreich

 

6.In die Dolomiten zum Wandern und Klettern (3 Zinnen, Vajolet Türme)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

7.Moskau und echte russische Pelmeni Essen (eine Art mit Hackfleisch gefüllte Nudel)

 

8. zu den Victoria Falls an die Grenze von Simbabwe / Sambia reisen und die Kraft der Natur auf mich wirken lassen

 

9.Istanbul – vor allem um über die einmaligen Märkte zu schlendern und im Hintergrund dem Gesang der Moscheen zu lauschen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

10.Südafrika!!

 

11.Mittelamerika – Costa Rica, Nicaragua, Guatemala 

 

12.Eisklettern gehen – wo auch immer!

 

13.Das Annapurna Trekking in Nepal erleben 

 

14.Seit wenigen Jahren zieht es mich in die baltischen Staaten – z.B. in die Stadt Riga

 

15. Immer, immer wieder zurück nach Tansania und endlich eine Safari im Serengeti Nationalpark machen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Was ich bislang erleben durfte, könnt ihr auf meinem Instagram Account sehen. Folge mir !

 

2 thoughts on “Die Bucket List – YES zum Abenteuer !

  1. Ja, da hast Du Recht: Langsam und spontan Reisen, Zeit für Umwege und Einheimische. Wenn nur immer diese Zeitnot nicht wäre! 😀
    Aber das ist definitiv auch mein favorisierter Stil wenn ich alleine reise. Zu zweit oder mehreren, ein Kompromiss, den ich manchmal wegen des Geldes oder Führerschein (ich habe keinen) mache, muss ich dann manchmal Kompromisse machen, die mich ärgern, weil wir für meinen Geschmack zu schnell durch zu viele Orte reisen. Auch Reiseblogger tendieren ab und zu dazu, zig Dinge vor Ort „abhaken“ zu können, nur, um dann hinterher im Post viel beschreiben zu können – allet schon erlebt. 😉
    Eine meiner nettesten Reisen, die trotz acht Wochen immer noch zu kurz war, war meine Reise durch Chile und das argentinische Patagonien bis nach Feuerland. Für letzteres hat die Zeit dann nicht mehr richtig gereicht, deshalb muss ich da uuuunbedingt nochmal hin! Jedenfalls triffst Du mit Deiner liste ganz ordentlich meinen Geschmack. 😉
    LG /inka

    • BlondeForAdventure says:

      Hey Inka, danke schön für deinen ausführlichen Kommentar. Es freut mich sehr, dass ich mit meiner Liste deinen Geschmack treffe 🙂

      Oh ja das mit der Zeitnot kenne ich zu gut – wenn man einem Angestelltenjob nachgeht, kann man leider nicht 4-5 Monate im Jahr unterwegs sein 😉 aber 8 Wochen Chile / Argentinien klingt nach Abenteuer – voll toll ! Da muss ich unbedingt deinen Bericht zu lesen, denn Chile / Patagonien steht für mich 2018 an, worauf ich mich wahnsinnig freue. Ich wünsche dir weiterhin viele schöne Reisen.

      Ganz liebe Grüße Stefanie

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