Warum eine Reise nach Afrika mein Leben verändert hat …

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Anfang 2017 gab es eine erneute Wende. Ich hatte einen unbändigen Drang zurück nach Tansania zu fliegen. Ich konnte das Gefühl damals kaum beschreiben und verstand nicht was mich so magisch anzog. Heute weiß ich, dass es die Wärme und die positive Energie der Menschen vor Ort war, die ich so noch nicht kennenlernen durfte. Ich folgte meinem Herzen und reiste ein zweites Mal nach Tansania um die Menschen, die voller Freude am Leben strotzen, wiederzusehen und mehr über dieses Gefühl der Dankbarkeit zu erfahren.
Am letzten Abend vor der Heimreise führte ich mit unserem Guide Dullah ein Gespräch über unsere Jobs und den Umbruch, der gerade in Deutschland passiert. Ich erzählte, dass viele Menschen in unserem Alter unzufrieden in ihren eigentlichen Jobs sind und sich am liebsten heute statt morgen mit ihren Herzensprojekten selbständig machen wollen. Dullah erzählte von seinem Job (er ist Guide am Kilimanjaro) und dass er seinen Job über alles liebe, auch wenn dieser oftmals anstrengend sei und er häufig keine Lust darauf hätte. Er erzählte uns, dass sein Job ihm das Leben ermögliche, welches er jetzt führte und dass dieses ein sehr Gutes für tansanische Verhältnisse ist. Ich war verblüfft und inspiriert durch seine Ansichten. Immerhin muss er alle 2 Wochen den Kilimanjaro, einen knapp 6.000 Meter hohen Berg besteigen und erhält dafür gerade so viel Geld, um einigermaßen bescheiden leben zu können. Eine Dusche und warmes Wasser sind Fremdwörter für ihn. Seine weisen Worte klangen noch lange in meinen Ohren nach.

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„Uff – Kulturschock“ dachte ich bereits, als ich noch in Tansania war – „die Rückkehr wird richtig schwer“. Ich hatte schon oft das Problem, dass mir nach Reisen das Wiedereingewöhnen in den deutschen Alltag schwerfiel, aber dieses Mal sollte es besonders hart werden. Die Ankunft war wie erwartet. Schon am Flughafen in Frankfurt war alles – wie immer – gewohnt strukturiert.

Neeeein ich will das nicht“ schrie alles in mir. „Lass mich zurückfliegen“ – „Haha“ – sagte meine innere Stimme: „du lebst aber hier in Deutschland, hier ist deine Familie und ZURÜCKFLIEGEN ist jetzt halt nicht! Komm damit zu Recht“. So, das saß. Also das Ganze wie immer, zu Hause ankommen, Familie begrüßen, zur Arbeit gehen.

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